Hinterlistig geradezu, wie die ÖVP dem Vizebürgermeister und Hofherrn Franz X. Gruber einen christdemokratischen Tritt verpasste. Nicht minder schäbig, wie die Schwarzen mit Bürgermeisterin Oppitz-Plörer verfuhren. Die ÖVP mit ihrem Trittbrett- und Seilbahnfahrer Switak, mit ihrer Telecom-phonistin Karin Hackl und mit ihrem Malheur-Malaun.
Nein, die ÖVP ist nicht gerade gesegnet mit Wahrheitsliebe und Anstand. Klubobmann Geisler sorgt sich um die Würde des Hohen Landtags und gleichzeitig macht er Fritz Dinkhauser gegenüber, während dessen Rede, die klassische „du-hast-einen-Huscher-Bewegung“. Die Unmoral der politischen Doppelbödigkeit ist Regierungsprogramm geworden. Der nächste, der vom Hof gejagt wird, heißt Günther Platter. Das ist die sehr spezielle ÖVP-Gerechtigkeit: Man geht mit den eigenen Leuten genauso schäbig um, wie mit dem Tiroler Volk. Es ist am Bürger sich nicht politikverdrossen abzuwenden, ob dieses trüben Sumpfes. Nein, Fritz Dinkhauser fordert: „Macht braucht Kontrolle“. Und die Kontrollore der Macht sind die Bürger.