Opposition hilft Lebenshilfe bei Neustart: Landesrechnungshof prüft!

Seit Monaten bringen Gier und Maßlosigkeit einer kleinen Führungsclique die gesamte Organisation Lebenshilfe Tirol in Misskredit. Von Innsbruck und Tirol ausgehend findet die Idee dieser Behindertenhilfe Anerkennung. Weil die ÖVP-SPÖ Landesregierung tatenlos zuschaut, gerät sie jetzt zunehmend selbst unter Druck. Wieder sind es die Oppositionsparteien, die auf Initiative der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol, das Heft in die Hand nehmen. Landtagsabgeordneter und Klubobmann Bernhard Ernst geht es um die Kontrolle von mehr als 100 Millionen Euro Steuergeld, das ÖVP Landeshauptmann Günther Platter und SPÖ Soziallandesrat Gerhard Reheis unter dem Titel Behindertenhilfe allein in den letzten drei Jahren an die Lebenshilfe Tirol ausgeschüttet haben. Es geht um das Beenden von ÖVP Seilschaften, denn Macht braucht Kontrolle. Vor allem aber geht es darum, die Verunsicherung für die rund 1.600 betreuten Menschen mit Behinderung, ihre Familien und die 758 Vollzeit-Arbeitskräfte der Lebenshilfe Tirol zu beenden.

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